Auf Einladung des Sport Nautique de Compiègne, des Rudervereins Compiègne, reisten im April 13 Ruderinnen und Ruderer des Landshuter Rudervereins für ein Wochenende in die französische Partnerstadt Landshuts.
Da neben Sport auch Kultur auf dem Programm stand, wurde als erster Programmpunkt am Samstagmorgen gemeinsam das Mémorial de l’Armistice besucht. Die historische Stätte erinnert an den Waffenstillstand vom 11. November 1918, der hier in einem Eisenbahnwaggon unterzeichnet wurde und das Ende des Ersten Weltkriegs markierte. Heute dient das Gelände als Mahnmal für Frieden und Versöhnung zwischen den Nationen. Von dort trat die Gruppe gemeinsam mit den französischen Gastgebern auf der nur wenige Meter neben dem Mahnmal vorbeifließenden Aisne die rund fünf Kilometer lange Rückfahrt nach Compiègne in Drachenbooten an. Am Nachmittag folgte ein Ausflug zum beeindruckenden Château de Pierrefonds, einem prachtvoll restaurierten Schloss, das mit seiner mittelalterlichen Architektur und märchenhaften Erscheinung begeisterte.
Seinen Ausklang fand der Tag in einer festlichen Soirée in deren Rahmen es sich der stellvertretende Bürgermeister von Compiègne sowie Vertreterinnen des Partnerschaftsvereins Compiègne–Landshut nicht nehmen ließen, die Landshuter Delegation offiziell zu begrüßen und die Bedeutung der Städtepartnerschaft zu würdigen.
Am Sonntag stand schließlich der Rudersport im Mittelpunkt. Bei einer ausgedehnten Tour auf den Flüssen Oise und Aisne genossen die Ruderinnen und Ruderer nicht nur die Landschaft, sondern erlebten auch eine besonders originelle Form der Verpflegung: Von einer Brücke aus wurden an Seilen befestigte Körbe mit Bananen in die vorbeifahrenden Ruderboote hinabgelassen. Eine ebenso kreative wie praktische Idee der Versorgung während der Fahrt, die für große Begeisterung sorgte. Den Abschluss des gelungenen Besuches in Compiègne bildete eine Stadtführung. Dabei wurde unter anderem der historische Ort besucht, an dem Jeanne d’Arc, die Jungfrau von Orléans, im Jahr 1430 gefangen genommen wurde.
Am Montag nutzen einige noch die Gelegenheit und machten eine kleine Rundreise in Paris, bevor es wieder nach Hause ging.







