Landshuter Ruderverein von 1952 e.V.

Satzung

Stand 04.03.2005

 

§1 Name, Sitz, Vereinsfarben

Der Verein führt den Namen „Landshuter Ruderverein von 1952 e.V.“ (kurz LRV). Er besteht in rechtskräftiger Form und hat seinen Sitz in Landshut.

Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

Die Vereinsfarben sind rot – weiß.

 

 

§2 Zweck

Zweck des Vereins ist es, seinen Mitgliedern die Ausübung des Rudersports zu ermöglichen und diese Sportart zu fördern.

Dazu dient namentlich die Bereitstellung aller Einrichtungen und Gegenstände, die einen entsprechende Ausübung des Rudersports gewährleisten; die sportliche Ausbildung der Mitglieder – vor allem der jugendlichen Mitglieder – einschließlich der Durchführung von Übungs-, Wander- und Wettfahrten.  

Die für den Vereinszweck erforderlichen Mittel werden im Wesentlichen durch Beiträge, sowie Geld- und Sachspenden aufgebracht.

Der Verein wird nach demokratischen Grundsätzen geleitet; er ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

 

 

§3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

 

§4 Vereinsjahr

Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§5 Mitgliedschaft

Dem Verein können natürliche und juristische Personen als Mitglieder beitreten.

Die Mitgliedschaft ist möglich als

  1. Ausübendes Mitglied (aktives Mitglied)
  2. Jugendliches Mitglied
  3. Unterstützendes Mitglied (passives Mitglied)
  4. Förderndes Mitglied (juristische Person, Firma)
  5. Ehrenmitglied

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder ergeben sich aus der Satzung.

 

 

§6 Aufnahme

Mitglied des Vereins wird, wer dies schriftlich beantragt, sofern der Antrag von einem Vereinsmitglied befürwortet ist (Referenz) und Vorstand sowie Monatsversammlung die Annahme erklärt haben.

Bei Minderjährigen bedarf der Beitrittsantrag zu seiner Wirksamkeit der schriftlichen Einwilligung des gesetzlichen Vertreters.

Jedem neuen Vereinsmitglied werden Satzung, Geschäftsordnung, Jugendordnung, Ruder- und Bootshausordnung ausgehändigt.

 

 

§7 Mitgliedsrechte

Allen Mitgliedern stehen der Zugang und die angemessene Nutzung der Vereinseinrichtungen sowie die Teilnahme an allen Vereinsveranstaltungen zu.

Die Benutzung der sportlichen Einrichtungen, insbesondere der Vereinsboote ist den aktiven Mitgliedern vorbehalten. Im Einzelnen ist die im Anhang beigefügt Ruder- und Bootshausordnung maßgeblich.

In Mitgliederversammlungen sind voll geschäftsfähige Mitlieder jeweils mit einer Stimme stimmberechtigt. Für jugendliche Mitglieder gilt die in der Jugendordnung getroffene Regelung. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie aktive Mitglieder.

 

 

§8 Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeitrag

Die Mitglieder sind zur Zahlung von laufenden, jeweils im Voraus zu entrichtenden Monatsbeiträgen verpflichtet. Bei Aufnahme kann eine Aufnahmegebühr verlangt werden. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen sind Bringschulden.

Aufnahmegebühren sowie Mitgliedsbeiträge für das folgende Vereinsjahr werden jeweils von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Für Ehrenmitglieder besteht keine Beitragspflicht.

 

 

§8a Ableistung von Arbeitsstunden bzw. geldwerter Ersatz

Als Bestandteil des Mitgliedsbeitrages nach §8 der Satzung haben ausübende Mitglieder und Jugendliche, welche die Einrichtungen des Vereins (Boote, Ruderergometer, Kraftraum) regelmäßig nutzen, pro Jahr Arbeitsstunden für den Verein zu leisten. Für nicht geleistete Arbeitsstunden wird ein geldwerter Ersatz erhoben, der bei Lastschrifteinzug mit der ersten Beitragsfälligkeit im Folgejahr eingezogen wird bzw. bei Selbstzahlern mit der ersten Beitragsüberweisung im Folgejahr zu überweisen ist. Die Anzahl der jährlich zu leistenden Arbeitsstunden und die Höhe des geldwerten Ersatzes pro Stunde werden von der Mitgliederversammlung (§15 der Satzung) festgelegt.

 

 

§9 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch ihre Auflösung, ferner durch Austritt und Ausschluss.

Der Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von 4 Wochen zum 30.06 oder zum Ende des Kalenderjahres.

Der Ausschluss erfolgt, wenn ein wichtiger Grund hierfür vorliegt, durch den Vereinsausschuss. Als wichtiger Grund ist insbesondere unehrenhaftes oder dem Interesse des Vereins zuwiderlaufendes Verhalten anzusehen. Beendigungsgrund ist auch der trotz vorhergehender schriftlicher Mahnung mindestens dreimonatige Verzug der Beitragszahlungen. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zur Anhörung in einer Monatsversammlung zu geben.

Der Ausschluss der Mitgliedschaft ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen und ferner den Mitgliedern in der nächsten Monatsversammlung bekannt zugeben.

Die Rechte bzw. Ansprüche des Vereins gegen den Betroffenen werden durch die Beendigung nicht berührt.

Der Ausgeschlossene bleibt insbesondere zur Zahlung des für ihn maßgeblichen Beitrags für das restliche Halbjahr verpflichtet.

 

 

§10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. Vorstand
  2. Vereinsausschuss
  3. Mitgliederversammlung

 

 

§11 Vorstand

Die Leitung und Geschäftsführung des Vereins obliegt dem Vorstand. Er setzt sich zusammen aus dem

  1. Vorsitzenden
  2. Sportleiter
  3. Schatzmeister

In den Vorstand sind aktive und passive vollgeschäftsfähige Mitglieder, zum Sportleiter nur aktive vollgeschäftsfähige Mitglieder wählbar.

 

Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre, gerechnet von der Mitgliederversammlung der Bestellung bis zu derjenigen der nächsten Wahl. Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, so erfolgt eine Ersatzwahl durch eine Mitgliederversammlung für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.

Für die jeweilige Wahl genügt einfache Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigen Vereinsmitglieder.

Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.

Im Innenverhältnis wird der Vorsitzende fachbereichsbezogen vom Sportleiter oder Schatzmeister vertreten. Bei allgemeinen Aufgaben erfolgt die Vertretung in der oben aufgeführten Reihenfolge.

 

 

§12 Vorstandsaufgaben, Vorstandsbeschlüsse

Der Vorstand erledigt in eigener Zuständigkeit im Rahmen der Geschäftsführung die laufenden Angelegenheiten.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Jedes Vorstandsmitglied hat bei Abstimmung eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen, so oft es die Vereinsarbeit erfordert. Er muss in jedem Fall einberufen werden, wenn ein Vorstandsmitglied eine Zusammenkunft beantragt.

Der Vorstand übernimmt bei Amtsantritt die gültige Geschäftsordnung, die durch eine Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit genehmigt wurde.

Er hat aber auch die Möglichkeit, sich eine neue Geschäftsordnung durch eine Mitgliederversammlung genehmigen zu lassen.

 

 

§13 Vereinsausschuss

Den Vereinsausschuss bilden:

  1. Die Mitglieder des Vorstandes
  2. Weitere, durch die Mitgliederversammlung bestellte Mitglieder.

 

Wählbar sind aktive und passive Mitglieder.

Die Mitglieder des Vereinsausschusses werden von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Ausschussmitglied während der Amtszeit aus, so erfolgt Neuwahl durch eine Mitgliederversammlung für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Ausschussmitgliedes. Für die jeweilige Wahl genügt einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten Vereinsmitglieder. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.

Der Vereinsausschuss unterstützt den Vorstand bei den Vereinsgeschäften; er befasst sich insbesondere mit solchen Angelegenheiten, deren Beratung der Vorstand verlangt und ferner solchen Angelegenheiten, die ihm von der ordentlichen oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung übermittelt werden.

Die Aufgaben der Mitglieder des Vereinsausschusses im Einzelnen regelt die Geschäftsordnung.

 

 

§14 Vertretung nach außen

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die drei Vorstandsmitglieder nach §26BGB vertreten. Jedes Vorstandsmitglied ist alleine vertretungsbefugt. Dem Verein gegenüber ist der Vorstand an die vereinsinternen Beschlüsse gebunden und für die richtige Ausführung verantwortlich.

Erklärungen gegenüber dem Verein sind gültig, wenn sie gegenüber einem Mitglied des Vorstandes abgegeben wurden.

 

 

§15 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins.

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist die alljährliche Zusammenkunft aller Mitglieder zwecks Beschlussfassung über wichtige Vereinsangelegenheiten. Ihr obliegt insbesondere:

  1. Billigung des Jahresberichtes des Vorstandes und des Jahresabschlusses für das ablaufende Vereinsjahr.
  2. Entlastung des Vorstandes
  3. Wahl des Vorstandes und Vereinsausschusses
  4. Festlegung von Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträgen
  5. Zustimmung zum Etatvorschlag des Vorstandes für das laufende Vereinsjahr
  6. Bestellung der zwei Rechnungsprüfer
  7. Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins
  8. Erledigung schriftlicher Anträge
  9. Allgemeines

Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt jeweils innerhalb der ersten drei Monate des Vereinsjahres zusammen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es die Umstände angebracht erscheinen lassen.

 

 

§16 Einberufung, Stimmrecht

Ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

Der Vorsitzende ist zur Einberufung verpflichtet, wenn der Vereinsausschuss mit Zweidrittelmehrheit eine Mitgliederversammlung beschließt oder mindestens eine Viertel der Vereinsmitglieder dies beantragt.

Die Einladung ist den Mitgliedern mindestens 14 Tage vor dem Tag der Versammlung zuzusenden.

Ist dies infolge außerordentlicher Umstände nicht möglich, genügen Anzeigen in der Landshuter Tageszeitung spätestens 8 Tage vorher.

Anträge zu der vom Vorsitzenden mitgeleiteten Tagesordnung sind spätestens drei Tage vor dem Tag der Versammlung schriftlich an den Vorsitzenden einzureichen.

Die Versammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit (=eine Stimme mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen, Stimmenthaltungen zählen nicht mit) der anwesenden Mitglieder, wobei jedes voll geschäftsfähige Mitglieder sowie nach der Jugendordnung gewählte Mitglieder des Jugendausschusses jeweils eine Stimme haben. Bei Stimmengleichheit ist der Beschluss abgelehnt.

Beschlussfassungen und Wahlen erfolgen in der Regel durch Handzeichen. Schriftliche geheime Wahl erfolgt, wenn  das von einem Mitglied beantragt wird. Bei mehreren Kandidaten erfolgt schriftliche geheime Wahl.

Eine Satzungsänderung bedarf für die Wirksamkeit einer Zustimmung von mindestens drei Viertel aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder des Vereins.

 

 

§17 Rechnungsprüfung

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss ist von zwei alljährlich neu gewählten Rechnungsprüfern zu überprüfen. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.

Sie berichten in der Mitgliederversammlung über das Prüfergebnis, in welcher der Vorstand den Jahresabschluss vorlegt.  

 

 

§18 Wahlausschuss

Für die Durchführung einer Wahl wird von der Mitgliederversammlung ein Wahlausschuss von drei Personen bestimmt. Die Mitglieder des Wahlausschusses dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie wählen aus ihrer Mitte einen Wahlleiter, der den jeweiligen Wahlvorgang in der Mitgliederversammlung leitet.

Der Wahlausschuss sorgt für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen, insbesondere für die richtige Stimmauszählung.

 

 

§19 Niederschrift

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vereinsausschusses und des Vorstandes werden Niederschriften gefertigt, die vom Sitzungsleiter unterzeichnet werden.

 

 

§20 Monatsversammlung

Einfache Mitgliederversammlungen (kurz: Monatsversammlungen) finden in der Regel monatlich statt. In ihnen werden aktuelle Vereinsangelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind, besprochen. Sitzungsgegenstand ist auch die Aufnahme von Mitgliedern. Jugendliche Mitglieder haben Stimmrecht.

Beschlüsse über die Aufnahme von Mitgliedern sind zu protokollieren.

Monatsversammlungen werden vom Vorstand in vereinfachter Form einberufen. Zweckmäßig sollte der Vorstand Tag, Zeit und Ort für die Monatsversammlungen des laufenden Jahres mitteilen.

 

 

§21 Ruder- und Bootshausordnung, Jugendordnung

Ruder- und Bootshausordnung sowie Jugendordnung werden von der Mitgliederversammlung jeweils mit Zweidrittelmehrheit beschlossen. Die Ordnungen sind auf dem Vereinsgelände öffentlich bekannt zu machen.

 

 

§22 Vereinsauflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur mit Neunzehntelmehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder einer zu diesem Zweck besonders einberufener Hauptversammlung beschlossen werden. Ist diese Zahl von Mitgliedern nicht anwesend, so ist binnen vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung abzuhalten, in der ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit Neunzehntelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen wird.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Bayerischen Landessportverband oder an die Stadt Landshut, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung des Rudersports, zu verwenden haben.

 

 

§23 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Die Satzung vom 05.03.1958 ist gegenstandslos.