Allerheiligenfahrt 2014 auf dem Main

 

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30. Oktober bis 2. November 2014
von Karin Haustein, Meißner Ruderclub „Neptun“ 1882 e. V.

  

Eigentlich war in diesem Jahre die Lahn unser Favorit,

doch die Schleusen spielen um diese Zeit nicht mehr mit.

So stand als nächstes der Main auf dem Plan.

Die Gegend um Würzburg hat es uns diesmal angetan.

 

25 Ruderer aus nah und fern

kamen zur Allerheiligenfahrt sehr gern.

Fedor hat sich mit dem Programm wieder viel Mühe gemacht

und sich gute Gaststätten ausgedacht.

 

Zuerst einmal einen großen Applaus,

denn Werner und Wally brachten die Boote mit von zu Haus.

Am Abend das Buffet war reichlich und gut, jedoch teuer,

aber recht machen kann man es leider nicht allen heuer.

 

Am Donnerstag ging es dann auf Rudertour.

27 km und drei Schleusen standen uns bevor.

Es klappte gut nach Fedors Plan,

denn alle Boote hielten sich auch daran.

 

Bei der Rückfahrt am Freitag was war da nur los?

Vor der Schleuse Erlabrunn zog Fedor das „große Los“.

Alle Boote geschleust und er ganz allein.

Wer hat das verzapft – so etwas darf doch nicht sein!

 

Am Samstag strahlte dann endlich die Sonne.

Für uns Ruderer war das die reine Wonne.

Auch das Weingut war ganz in unserem Sinn.

Da kommen wir am Sonntagmittag wieder hin.

 

Doch bei der 2. Schleuse wieder ein Schreck:

Das Tor geht zu, doch das letzte Boot ist weg!

Ein lauter Schrei aus allen Kehlen.

Nein, Fedor darf doch nicht schon wieder fehlen!

 

Nach kurzer Zeit dann, oh wie schön,

sehen wir das Tor erneut aufgehen.

So nimmt die Schleusung ihren Lauf

und alle können zusammen fahren weiter stromauf.

 

Im Sporthafen Marktbreit waren die Boote gut untergebracht

und hatten eine sichere Bleibe für die Nacht.

Wir fuhren zurück mit dem Bus bis vor das Haus.

Dafür gab es für den Fahrer tüchtigen Applaus.

 

Der Nebel verzog sich am Sonntag dann schnell.

Die Sonne lachte vom blauen Himmel strahlend hell.

Zum Mittag gab es „saure Zipfel“ mit Brot.

Das gehört in Franken nun einmal zum Hauptangebot.

 

So verging die Fahrt viel zu schnell.

In Würzburg beim Verladen war es noch hell.

Allen hat es wieder sehr gut gefallen.

Wir danken dem FL, den Obleuten, dem Finanzminister, den Busfahrern – einfach allen.

 

Im nächsten Jahr gibt es hoffentlich ein Wiedersehen.

Da werden wir erst einmal beim Werner auf der Warteliste stehen.

Lassen wir uns überraschen, welche Strecke er auserkoren.

Wir hätten uns gern auf die Mosel eingeschworen.

 

Nun wollen wir zum Abschied noch ein paar schöne Stunden erleben.

Drum lasst uns zum Schluss noch einmal das Glas erheben.

Dank an Fedor und Ursel für 13 Jahr’

Darauf zum Abschluss ein einfaches „Hipp-Hipp-Hurra!“

 

 

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